23.2.17

Marterpage runderneuert, Kerker kommt kaum in die Puschen, vorläufig verschollener Forscher in Afrika - Neues im Februar 2017

Was gibt's Neues im Februar 2017?:

- Die Website des Marterpfahl Verlags, lange Zeit eine Brache, erstrahlt endlich in neuem Glanze; hoffentlich funktioniert Wordpress auf Dauer besser als Joomla2 ...

- Franco Pereiras geile Dschungelknastphantasie sollte als Ebook am 22.2. erscheinen, alle Daten und Metadaten waren um den 15.2. ordnungsgemäß geliefert, doch als ich auf Amazon und anderswo vergeblich nach dem Titel in Ebookform suchte, sah ich im Login-Bereich von Readbox,  daß die Auslieferung für den 15.3. vorgesehen sei. Früher wäre das kein Problem gewesen, innerhalb einer Woche auszuliefern, aber okay, moderne Zeiten halt ... ;-) Offenbar wird alles immer formeller, rationeller, standardisierter - und lahmer ... Sorry ... (Dafür ist Amazon mal wieder komplett meschugge: listet die Version mit entschärftem Cover parallel zu der mit den nackten Tatsachen, und dann versucht auch noch einer mit einer vermeintlichen Rarität 55 Euro für eine gebrauchte Ausgabe abzustauben ;-) )


Wie im Januar, so gibt's auch im Februar wieder Vergriffenheiten:

Abschied nehmen heißt's von Simone Maresch, Apollonias Welt. Das Femdom-Opus über die unterirdische Parallelwelt der dominanten, sadistischen Frauen, in der es knackt und kriselt, hat sich über die Jahre passabel verkauft, ist jetzt aber irgendwie passé. Ist schon vergriffen (fast nix mehr da), nur die Meldung ans VLB fehlt noch, das Verzeichnis Lieferbarer Bücher.

Eine ganze Menge Restexemplare habe ich noch von dem alten Cagliostro-Lesebuch, aber da ich regulär fast nichts mehr verkaufe, nur noch für Centbeträge an irgendwelche Verramscher, kann ich den Eintrag im VLB gleich löschen, der kostet auf zehn Jahre 50 Euro, dafür müßte ich ja 250 Stück verramschen ;-). Der Titel war ein Lehrstück in Titelbenamsung. »Lesebuch« - das klingt nach Schul- und Pflichtlektüre. Ein Limonadehersteller, der sein Getränk »Pepsodont« oder »Eudicyl« oder so ähnlich medizinisch benamste, könnte auch gleich einpacken, egal wie gut sein Gebräu ist ;-)

Auch Die Schrift von Böttcher/Happ geht gar nimmer und wird von mir daher demnächst aus dem VLB genommen - ich bin mir aber sicher, dieser kühne Erforscher der matriarchalen Kulturen Afrikas wird gewiß noch mal wiederkehren! ;-)

Zum gemütlichen Teil des Abends, zur Unterhaltung!:











Die tollen Tage gehen auf ihren Höhepunkt zu. Toll sind die Mehreinnahmen durch die Mehrwertsteuererhöhung vor zehn Jahren von 16 auf 19 Prozent. Das ergab seitdem Mehreinnahmen für den Staat in Höhe von 275 Milliarden Euro, wie eine Anfrage der Linkspartei ergab, d. h., jeder Deutsche wurde seitdem um rund 3440 Euro zusätzlich geschröpft - genug für einen Gebrauchtwagen oder zwei schöne Reisen. Mehr z. B. hier. - Wenigstens scheint die alte Funktion des Faschings, das Winteraustreiben, heuer einigermaßen zu funktionieren: Es wird allmählich wärmer, die »Dunkelflaute« ist vorbei, d. h. der Zustand im Januar, wo Windstille und Nebel und Kälte für erhöhten Strombedarf sorgten, während Wind- und Solarkraft fast nichts produzierten; näheres u. a. hier. Ein Glück, daß wir noch ein paar konventionelle Kraftwerke haben. In Süddeutschland war der Januar zwar sonnig, aber um drei bis fünf Grad zu kalt, da hat der Klimawandel mal wieder ein Päuschen gemacht, und ich muß sehen, wie ich bei vorzeitig sich leerendem Öltank den Restwinter mit Radiatoren überbrücken kann, bis es wirklich Frühling wird. »Dunkelflaute« - den Ausdruck sollte man sich merken. »Alternativstromler überwintern / bei Dunkelheit mit kaltem Hintern.« ;-) - Total närrisch gemacht haben uns auch die Vegetarier und Veganer mit ihrem moralischen Überlegenheitsgetue. Dabei stellt sich jetzt heraus: Nur 4 % der Deutschen sind Vegetarier, die Veganer bleiben im Promillebereich - gemessen an dem Zeitgeist-Medienrummel um diese Sektierer könnte man meinen, 40 % seien Vegetarier. Sogar Freunde von mir fühlten sich bemüßigt, bei ihren Geburtstagsfeten extra was anzubieten für diese verschrobene Minisekte. Näheres u. a. hier. -

Steinbach im Abseits; Bild: BILD















Toll trieb es auch die CDU mit ihrer ausgetretenen Abgeordneten Steinbach: Noch hinter besuchenden Schulklassen wurde ihr im Bundestag ein extra Stuhl angeschraubt, »Katzentisch« kann man nicht mal sagen, es ist ja kein Tischchen da. Zum Fremdschämen! Näheres hier. - Noch toller trieb es die »Antifa« mit den Angestellten des Kölner Hotels Maritim: Die erhielten Todesdrohungen, weil das Hotel daran festhält, den AfD-Parteitag im April in seinen Räumlichkeiten stattfinden zu lassen; näheres hier. - Das ist übrigens die Signatur von Guy Verhofstadt, eines Berufs-Obereuropäers, diese paar meschugge wirkenden Kringel. - Bei einem internationalen Tennisturnier vertut sich der Vorsänger, nicht informiert über deutsche Befindlichkeiten, und schmettert voller Inbrunst »Deutschland über alles« statt »Einigkeit und Recht und Freiheit«, und es geschah, was Tucholsky schon so beschrieb: »Wenn jemand in Deutschland einen guten Witz macht, sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und ist beleidigt.« Näheres hier. Auf Youtube wurd's für keusche deutsche Hörer gleich wieder abgewürgt, da muß man schon die Ländereinstellungen ändern oder so ... Komplett närrisch eben. - Was ist der Traumjob im wahrsten Sinne des Wortes? Matratzentester, das stand für uns Kinder fest. Schokoladentester und  Strandtester (ebenda) sind aber auch nicht schlecht. - Wo sind wir hingekommen, wenn viele Japaner Sex eher als zusätzlichen Streß und Mühsal empfinden denn als Freude? Siehe hier. Kein Wunder, daß die so wenig Kinder haben! - Da lob ich mir »Miss Giggles« ... 






 






































... das treffliche Covergirl von »Ins Kleidchen gezwungen«, hier bei ihrer Interpretation von »Huch, ein Staubsauger!« (»Huch, ein Tannenzweig!« - beim Christbaumschmücken - hatten wir schon mal mit einem anderen Model.) - Hier ihr FB-Auftritt. Auch sie muß närrische Diskussionen ertragen, ob das alles feministisch und emanzipiert genug ist. - Ich verabschiede mich nun in den ernsten März, liebe Leser!

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